
Fusion, Verschmelzen der Atomkerne
Durch den gewaltigen Druck im Inneren unseres Heimatsterns reichen wohlige 15 Millionen Grad zum Verschmelzen von Wasserstoff zu Helium. In irdischen Reaktoren fehlt's etwas an Druck, da sollten dann schon mindestens 150 Millionen Grad her. Aktueller Rekord: 200 Millionen Grad

Was ist 'Vedische Mathematik'?
Die Veden (oder der Veda) sind Sammlungen von Schriften indischer Gelehrter aus dem 1. und 2. Jahrtausend v. Chr. Die in Sanskrit verfassten heiligen Texte (veda = Wissen, heilige Lehre) der Hindus beinhalten rituelle Anleitungen und Methoden geometrischer Berechnungen, die im Sakralbau zum Einsatz kamen - und auch heute noch verwendet werden.

Gilgamesch-Epos: Reise ins Gestern
In der apokalyptischen Katastrophe der Sintflut versinkt die Welt im Wasser und in einem Schiff rettet ein Auserwählter sich, seine Frau und die gesamte Tierwelt. Das und eine abenteuerliche Entwicklungsgeschichte finden wir im Gilgamesch-Epos, lange vor dem Alten Testament.

YouTube, die Glotze für Alles und Jeden
2,7 Milliarden Nutzer in über 90 Ländern klicken sich durch die mehr als 1 Milliarde Stunden Videomaterial und jeden Tag kommen über 700.000 Stunden Video dazu. Wer behauptet, er hätte schon alles gesehen, lügt. Und das Beste daran: jeder kann senden.

Kernfusion: Was ist bloß mit ITER los?
Die Fertigstellung von ITER, dem internationalen Versuchsreaktor im südfranzöschischen Cadarache, war ursprünglich für 2016 geplant. Nach etlichen Verzögerungen und massiver Kostensteigerung ist der Start nun zwischen 2034 und 2036 geplant.

Fibonacci-Folge und Goldener Schnitt
Was haben die Anzahl der Sonnenblumenkerne, ein Schneckenhaus und der Goldene Schnitt gemeinsam? Als der italienische Mathematiker Leonardo Fibonacci vor 820 Jahren das Wachstum von Kaninchenpopulationen berechnete, war ihm die weitreichende Bedeutung seiner nach ihm benannten Zahlenreihe wohl noch nicht bewußt.

Friedrich Nietzsches tanzender Stern
"Man muss noch Chaos in sich haben um einen tanzenden Stern gebären zu können.", ein bekanntes Zitat aus seinem 1885 vollendeten Werk "Also sprach Zarathustra". Die flammende Rede des Hohepriesters der Zoroastriker an die Menschheit hat auch nach 140 Jahren nichts an Eindringlichkeit verloren.